Die dritte Diskussionsveranstaltung im Format „JUrgate – streitet euch!“ der Jungen Union fand Mittwoch in Hohenlockstedt statt. Zahlreiche Vertreter aus der Kommunalpolitik folgten der Einladung und diskutierten zum Thema „Hexit jetzt!? Tritt Hohenlockstedt aus dem Amt aus?“. Grund dafür seien st161109-junge-union-008ändige Forderungen einzelner politischer Verantwortlicher aus dem Ort gewesen, nach einem Austritt aus dem Amtsaustritt.

Der Amtsvorsteher Clemens Preine berichtete von der Geschichte der Zusammenlegung der Verwaltungsebenen und betonte vor allem die vielen positiven Aspekte. Carsten Fürst (BfH) pflichtete dem zu großen Teilen bei und unterstrich, dass man in Hohenlockstedt im Schnit t über 100.000 € im Jahr durch die Verwaltungszusammenlegung sparen würde, es aber durchaus auch schon Jahre gegen habe, in dem diese Ersparnis deutlich höher ausgefallen sei.

Sehr viel gestritten wurde an dem Abend nicht. Ein Grund dafür könnte auch sein, dass mittlerweile im Streit, um die Personalstärke des Rathauses Hohenlockstedt eine Einigung zwischen Gemeinde un161109-junge-union-018d Amt erzielt wurde. Theodor Scheidt (SPD) schien gar über die provokante Frage im Titel verwundert und gab zu bedenken, dass auf politischer Ebene niemand im Ort die Absicht habe aus dem Amt auszutreten, sonst hätte man schon längst einen Antrag diesbezüglich gestellt.

Der Veranstalter, die Junge Union Hohenlockstedt war „trotz“ allgemeiner Harmonie sehr zufrieden. So fasste deren Vorsitzender Marko Förster zusammen, dass es sinnvoll war miteinander zu sprechen, nur so könne man Hohenlockstedt voranbringen, das solle man auch in Zukunft zwischen den Parteien und Wählergemeinschaften im Ort aufrecht halten.